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Die Plattform in Kürze

Was ist TraceReach?

Eine Plattform zum Planen, Dokumentieren und Messen von Kampagnen in der realen Welt. Sie führt einen Fotonachweis über das, was eine Kampagne vor Ort tut: Plakate, Kreidebilder, Infostände, Haustürgespräche. Wo Ihr Design einen QR-Code trägt, liest sie, was Menschen nach dem Scan getan haben.

Mit Kleister plakatierte Kampagnenplakate an Betonabsperrungen, urbane Straße.
Dieselbe Wand als Drop auf der Karte, mit Foto, Ort und Zeit

Photo by Poster Boy NYC (CC BY 2.0)

Wie TraceReach die Dinge nennt

Diese Produktbegriffe bleiben bewusst unübersetzt, damit sie in jeder Sprache dasselbe bezeichnen.

Drop
Eine protokollierte Kampagnenaktivität: ein Plakat oder Sticker, der angebracht wird, ein verteilter Flyer, ein Haustürgespräch, ein Kreidebild, eine versendete Postkarte und mehr. Zu jedem Drop gehören ein Foto, Koordinaten, eine Uhrzeit, das Material und die Kampagne dahinter.
Pin
Ein markierter Ort auf der Kampagnenkarte. Ein Pin lässt sich im Voraus planen und einem Crew-Mitglied zuweisen oder spontan vor Ort setzen.
Spot
Ein fremder QR-Code, dem ein Crew-Mitglied unterwegs begegnet und den es dort erfasst, wo er hängt. Spots liegen auf derselben Karte wie Drops und Pins.
Crew
Die Menschen vor Ort, die Drops protokollieren. Die einzelne Person ist ein Crew-Mitglied und meldet sich mit einem Drop-Code in TraceReach Drop an.
Run
Eine Gruppe von Pins und Drops innerhalb einer Kampagne. Über Runs teilt sich eine Kampagne in Arbeitsrunden.
Hub
Der Arbeitsbereich, in dem Kampagnen, Personen, Materialien und Daten einer Gruppe zusammenlaufen. Hubs können ihre Abdeckung mit Partner-Hubs teilen.
Scan
Ein Aufruf eines TraceReach-QR-Codes, zugeordnet zu Material, Design, Kampagne, Drop und Pin dahinter.

Wie TraceReach funktioniert

Verfolgt TraceReach den Standort der Crew?

TraceReach verortet Drops, nicht Menschen. Die Koordinaten beschreiben, wo der Drop stattgefunden hat. Sie sind eine Eigenschaft der Kampagnenaktivität und keine Positionsmeldung über die Person, die sie protokolliert hat. TraceReach führt keine Bewegungsspur zu einem Crew-Mitglied, und im Studio gibt es keine Ansicht, die zeigt, wo jemand gerade ist.

TraceReach Drop liest GPS nur, solange die App geöffnet ist, mit Standortfreigabe nur für die Zeit der Nutzung; eine Hintergrundberechtigung verlangt die App weder unter iOS noch unter Android. Wird die App geschlossen, endet die Standortabfrage.

Wie verifiziert TraceReach einen Drop?

Ein Crew-Mitglied öffnet TraceReach Drop vor Ort, scannt den QR-Code des Materials, sofern es einen trägt, und macht das Foto. Der Standort wird in dem Moment festgeschrieben, in dem der Auslöser gedrückt wird, unter guten Bedingungen auf wenige Meter genau. Zum Datensatz gehören das Foto, die Koordinaten mit der vom Gerät gemeldeten Genauigkeit, der Zeitstempel sowie Kampagne, Material und Run.

Gehört der Drop zu einem zugewiesenen Pin, wird er gegen dessen Koordinaten geprüft. Ein Geofence markiert einen Drop außerhalb der Zone zur Prüfung oder weist ihn ab, je nach der Einstellung des Hubs. Ohne Empfang bleibt der Datensatz auf dem Telefon und wird übertragen, sobald wieder Netz da ist.

Kann TraceReach lesen, was auf dem Material steht?

Ja. Bei einem Drop ohne Code wird das Foto serverseitig gelesen: gedruckter Text, Handschrift, Kreide. Ein QR-Code, den die Kamera verpasst hat, wird aus dem Foto nachträglich erkannt und der Kampagne zugeordnet. Der gelesene Text wird zur Botschaft des Drops, gekennzeichnet als maschinell gelesen, bis jemand ihn bestätigt oder korrigiert. Dieselbe Botschaft an mehreren Orten gruppiert sich auf der Karte mit laufendem Zähler.

Ein Design wird einmal gelesen, am Artwork selbst: was es sagt und wovon es handelt, gilt für jeden Drop dieses Designs, und eine Korrektur am Design erreicht sie alle. Die Karte lässt sich nach Botschaft durchsuchen und nach Medium und Thema filtern.

Kann TraceReach Spots erfassen, also QR-Codes, die die Crew nicht selbst angebracht hat?

Ja. Ein Spot trägt sein eigenes Foto, seinen Ort, sein Datum und Notizen und liegt auf derselben Karte wie Drops und Pins. Über Spots hält eine Crew fest, was sonst noch in einem Viertel hängt, getrennt vom eigenen Material der Kampagne.

Worin unterscheiden sich TraceReach Studio und TraceReach Drop?

TraceReach Studio ist die Web-Anwendung für Kampagnenteams: Kampagnen und Materialien anlegen, QR-Codes erzeugen, Kurzlinks setzen, Pins platzieren, einen Run planen und Karte, Scans und Berichte lesen. Ein Assistent in der Studio-Kopfzeile entwirft eine Kampagne aus einem Gespräch, Landingpages und Umfragen inklusive, zeigt den Plan als Vorschau und legt ihn erst an, wenn Sie ihn freigeben.

TraceReach Drop ist die mobile App der Crew, für iOS und Android: einen Drop mit Foto protokollieren, zugewiesene Pins übernehmen, Spots erfassen und offline weiterarbeiten.

Lässt sich TraceReach ohne QR-Codes nutzen?

Ja. Ein Plakat, das niemand scannt, bekommt trotzdem seinen Pin mit Design, Ort, Datum und Foto, und die Karte zeigt weiterhin Abdeckung und Lücken.

Auswertungen auf Basis von Scans brauchen einen QR-Code. Welche Orte gut laufen, welches Design mehr Resonanz erzeugt und wann ein Ort verstummt, ergibt sich aus Scans. Eine Kampagne ohne Code erhält den Nachweis und die Karte, diese Auswertungen jedoch nicht.

Was passiert, wenn jemand einen TraceReach-QR-Code scannt?

Der Code wird über TraceReach aufgelöst und führt zu dem Ziel, auf das er gerade zeigt: eine Landingpage, eine Petition, ein Video, eine Umfrage oder eine beliebige URL. Dieses Ziel lässt sich nach dem Druck ändern, und die Scan-Historie bleibt mit derselben Kampagne verbunden.

TraceReach ordnet den Scan dem Material, dem Design, der Kampagne, dem Drop und dem Pin hinter dem Code zu, dazu das Verhalten auf der Zielseite. Die Auswertung erfolgt aggregiert; einzelne Personen werden nicht identifiziert.

Ist TraceReach ein QR-Code-Generator oder eine Kampagnenplattform?

TraceReach erzeugt QR-Codes, und diese Codes sind ein Teil einer Kampagnenplattform. Ein Generator liefert einen Code und eine Scan-Zahl für die gesamte Auflage; TraceReach verbindet jeden Scan mit dem Design, dem Ort, dem Tag und der Kampagne dahinter und führt den Nachweis auch dort, wo das Material gar keinen Code trägt.

Was kostet TraceReach?

Ein Personal Workspace ist für eine Person kostenlos, begrenzt auf 1 Kampagne, 5 Designvorlagen und 20 protokollierte Drops.

Bezahlte Pläne öffnen das Team, öffentliche Kampagnen und den Rest von Studio. Sie werden auf die jeweilige Kampagne zugeschnitten und während der offenen Beta auf Anfrage angeboten. In einem bezahlten Plan werden Plätze, Kampagnen, QR-Codes, Kurzlinks, Scans, Pins und Drops nicht nach Menge abgerechnet.

Kampagne starten, Nachweis mitnehmen.

Eröffnen Sie Ihren eigenen privaten Arbeitsbereich und legen Sie sofort los. Das Team kommt dazu, sobald Sie eine öffentliche Kampagne fahren.